31
Aug
2010

Gedankengänge wegen dem Wetter.

abgelegt unter Tatsache | 5 Kommentare

Aktuell ist es ja so, dass die Schneefallgrenze auf 1700 Meter gefallen ist, ich bin hier auf 1800 Meter. Das heißt, mich begrüßen frühs immer weiße Gipfel. Deswegen hab ich mein kleines Hirn mal angeschalten und versucht in die Zukunft zu sehen. Auf meinen Skoda sind zurzeit seine Sommerreifen, mit wunderschönen Alufelgen, auf diese Felgen kann ich zwar meine Schneeketten  ziehen, aber, dann sind die Felgen im Arsch und die Schneeketten liegen eh daheim in Deutschland. Ergo würde das heißen ich würde eventtuell bei sehr winterlichen Bedingungen heimfahren müssen im Oktober – mit Sommerreifen. Mit einen sehr beladenen Auto. Klar, der schwierigste Teil kommt gleich am Anfang, ich kann auch auf die Vereina ausweichen, doch danach fahr ich immer noch ein Stück Landstraße mit – Laut Webroutenplaner – gefährlichen Kurven.

Mir ist das bisschen zu riskant, muss ich ganz ehrlich sagen, deswegen kommt es mir wie gerufen, das Wochenende frei zu haben. Freitag bis Montag hab ich frei, deswegen werde ich freitags, wenn ich ausgeschlafen habe, nach Deutschland fahren, meine Winterreifen aufziehen lassen und Samstag wieder hier her fahren.

Wieso bleibst du nicht da und genießt die Zeit mit deinen Freunden? Ich habe kein Geld dazu und ehrlich gesagt, müsste ich auch langsam mal mein Rezeptbuch fertig stellen. Daheim gibt es einen wunderschönen Drucker, einen PC und Ruhe. Und hoffentlich eine Lasagne. Ich werde Samstag hier wieder herfahren, weil ich auch noch hier Dinge zu erledigen habe, Sonntag muss ich meine Kochwäsche abgeben, damit die in die Reinigung kommen, aufräumen, putzen und mit den Kollegen eventuell Wii zocken.

Ja und deswegen werde ich wohl ganz entgegen meiner Vorstellungen während der Saison heimfahren. Mutti wird sich bestimmt freuen ihr Töchterchen mal wieder bei sich zu haben… Wehe Mutti kommt auf die Idee in den zwei Tagen zu saugen.

30
Aug
2010

Ich texte euch jetzt zu!

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So meine Lieben, habt ihr wirklich gedacht, ich halts ohne euch aus? Ne! Außerdem ist es hier richtig schön das Wetter gerade. Vor lauter Wolken, Nebel, was auch immer, sieht man die Gipfel nicht mehr. Gefühlte 5 Grad hat es und geschneit hats heute Nacht auch schon. Ja relativ unspektakulär nur auf den Gipfeln. Wenn das so weiter geht, muss ich wohl im Oktober den Vereina nehmen.

Und nun zu was anderen: Mein Küchenchef hatte Geburtstag und hat einen riesigen Mandelkuchen bekommen, weil er den so mag (Wenn wir Büffett haben, schleicht er immer raus und krallt sich ein Stück und schlappt wieder in die Küche) und den gabs am Samstag, aber am Samstag hat die Frau Sponsel ja frei gehabt und ab, weil die Frau so einen lieben Chef de Partie hat, hat er ihr ein Küchenstück vorbei gebracht. Mit Gabel. Und Teller. Und Marzipanrose. Die Rose hab ich aber nicht gegessen. Leider gabs zum Kuchen eine tolle Hausaufgabe: Les dir diese 10 Seiten komisches Zeugs durch, das ist für dieses komische andere Zeugs, was wir jetzt alle wissen müssen. Ja genau. Gelesen hab ich es noch nicht, den Kuchen aber schon gegessen.

Außerdem war ich vor kurzem im Coop – mal wieder. Im großen Coop in St. Moritz und hab da dieses riesige Sparschwein gesehen, das war so riesig, dass ich es niemals vollbekommen würde, außerdem hat es 50 Franken gekostet. Aber da der Coop weiß, dass es so arme Leute wie mich es gibt, gabs dieses Sparschwein auch 10 Nummern kleiner und für nur sage und schreibe 15 Franken.  Und das ist total super, deswegen hab ich es mir geholt. Damit endlich mein “Sparschwein-Ersatz-Umschlag” in den Müll wandern konnte und ich nun mein ganzes Gespartes in dieses Schwein stecken konnte. Es tummeln sich dort drinen jetzt gute 450 Franke und 5 Euro. Als ich es zuletzt gefuttert habe, habe ich mir überlegt: Wo kann ich eigentlich Kleingeld hier wechseln? Aus heutiger Erfahrung weiß ich: Bei meiner Bank nicht, da muss ich wohl mal googeln. Dazu ist so ein hübsches Sparschwein viel anregender zum sparen als ein Umschlag, weil es steht da und du denkst dir: Mensch, dein Schwein musst mal wieder füttern, hier hast bissl Münzgeld, damit zahl ich eh nie!

Weil ich gerade beim Thema Geld bin: Ich hab ja diesen Monat nur 400 Franken zur Verfügung gehabt. 100 Franken davon liegen jetzt im Sparschwein und 65 Franken sind noch auf den Konto, der Rest ging hauptsächlich für Nahrung raus. Ja, hab ja nichts gemacht hier, Wetter ist ja bekloppt. Dazu hab ich mir das Plugin Site Stats für Wordpress runtergeladen und installiert. Da sieht man so lustige Sachen, wie oft welcher Beitrag angeklickt worden, wer von welcher Seite kam (also nicht genau wer, aber woher halt mal wer gekommen ist), Suchbegriffe (Meine sind übrigens sehr uninteressant) und wie viele Views man pro Tag hat.  Irgendwie glaub ich diese Views pro Tag mach nur ich aus.
Desweiteren hab ich festgestellt, dass hier die Dusche so heiß einstellbar ist, dass man sich fast verbrühen kann, hab ich nämlich gestern knapp geschafft – fand ich nicht so toll. Wunderbar das ganze hier, aber so heiße Duschen braucht man, wenn es hier fast schon wieder Winter ist.

Sonst hab ich euch nichts zu melden, eigentlich hab ich euch gar nichts zu melden, deswegen dieser Inhaltsfreie Beitrag aus den Hause Christiane.

29
Aug
2010

Hi, my Name is!

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Seit einigen Tagen brennt mir eine Geschichte in den Fingern. Eine Geschichte, die so grauenhaft und unvorstellbar ist, dass ich sie eigentlich als Vlog machen wollte, damit ihr einfach meine Mimik, Gestik, Betonung der Wörter auch erfahrt, denn es geht um etwas sehr sehr Gravierendes.

Heute und exklusiv hier werdet ihr erfahren, weswegen ich so schlecht die Fremdsprache Englisch beherrsche.

Es müsste das Jahr 1999 gewesen sein, damals kam ich gerade in die fünfte Klasse und damals hieß das, das nun Englisch unterrichtet wird. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, hat ein Mädchen von 11 Jahren sicherlich besseres zutun als der netten Frau Lehrerin zuzuhören, die irgendwas predigt von einer Fremdsprache. Vermutlich war ich mit schlafen, quasseln, poppeln oder einfach nur damit beschäftigt mein Hausaufgabenheft voll zu zeichnen. Auf jeden Fall gingen die ersten 45 Minuten recht rasch um und ich habe ungefähr gar nichts mitbekommen. Außer, dass die nette Frau Lehrerin sagte, dass es meinen Namen nicht im Englischen gibt und deswegen ich nun im Englischunterricht Lucy heiß. Ja, genau… Lucy.

Also hat die kleine Lucy sich gedacht: Was zum Teufel, weil What the Fuck konnte ich damals noch nicht, bzw. kannte ich noch nicht.

Die zweite Stunde brach ein und ich beschloss auch dieses Mal meine Aufmerksamkeit lieber anderen Dingen zu widmen. Und so kam es, dass in der dritten Stunde irgendwas gesagt wurde von Test, es wurde uns ein weißes Blatt, nummiert von 1 bis 10 vor die Nase gelegt und dann stand sie da, die Lehrerin und sagte irgendwelche Deutschen Wörter vor sich her und die kleine Christiane, sorry, Lucy, hatte keinen Plan was die Schrullen jetzt von mir wollte. Letztendlich beschloss ich doch mal mein kleines Spatzenhirn anzuschmeißen und in der Verzweiflung, was die jetzt eigentlich von mir wollte, schrieb ich kurzerhand diese 10 deutschen Wörter, einfach auf Deutsch hin. Soll die doch einen anderen verarschen.

Und so kam es, dass meine erste Englischnote eine wunderbare 6 mit 0 von 10 möglichen Punkten war. Und jetzt könnt ihr euch sicherlich denken, wie motiviert und elanvoll ich in die anderen Englischstunden ging.

28
Aug
2010

Ich bin der neue Picasso

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Geplagt von Langeweile, dem Besitz von wenig Geld und einer Wetteraussicht wie es im Herbst eigentlich üblich ist. Habe ich mir, nachdem ich mich den halben Tag schon gelangweilt hatte, einen Skizzenblock gekauft (Ich wollte gerade Block wie Blog schreiben…) und habe angefangen zu kritzeln. Raus kam diese nette schlafende Chrissy mit ihren Patrick Stern im Arm. Warum im Arm? Ja, genau: Ich kann keine Hände zeichnen. Abfotografiert und in Photoshop ausgemalt (Buntstifte sind zu teuer). Ich werde mich jetzt weiter versuchen im Zeichnen, olé.

26
Aug
2010

Rum?

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Ich glaub, ich ess morgen mal einen Apfel. Ich bin grad eben nur am rumnießen, rumhusten, rumrotzen. Man kann ganz schön viel mit “rum” verknüpfen. Auf jeden Fall, scheint es so, dass der Fall der Fälle eingetreten ist: Ich werde krank. Dabei trink ich doch schon immer brav “Every Day protecte” mit 10 Vitaminen und Folsäure vom Coop. Was zum Geier ist Folsäure? Egal, klingt wohl cool, deswegen haben sie es mal drauf geschrieben. Ja, das find ich jetzt gar nicht lustig, krank zu werden. Wollte doch das Wochnende was machen. Mimimimi, rumjammern. Ach und Kopfweh hab ich noch… rumscherzen? rumkopfen? Also drauf fällt mir nichts mir rum ein. Aber darum werde ich jetzt mich in die Fall begeben. Ja, tschööö dann mal.